Vor mir diese weiße Wand, auf die ich starre. In meiner rechten Hand eine geladene Knarre, die nicht schießen kann. Wünschte es sei eine Gitarre die ich höre, geblieben nur Papier.
Entwaffnende Worte die ich lese, bringen mich in Versuchung das Magazin — Verstand — zu entladen. Der Abzug klemmt angespannt in Versuchung dich zu orten, setze sie mir metaphorisch auf den Bauch. Mein Unterbewusstsein ausgeschaltet vom esoterischen Überdruss dem Zweck verfallen, klingt der fatale erste Schuss.
Die Kugel durchschneidet mein Zwerchfell, erschwert das Atmen nun lieg ich dort im Schmerz der Pandora alleine in meiner Todesbox.
Bevor nun der letzte Film vor meinen Augenlidern flimmert, schließe ich sie und höre wimmernde Lieder. Von ungelebtem Streben gefüllte Lücken mit laborgezüchteten Früchten der Reben betäube ich den Geist meines Leben.
Die immer gleichen Ranken gewachsen aus der Energie meiner missverstandenen Gedanken. Bäume riechen dort wo sie ranken, ein Halbsatz der mein Verstand bringt ins wanken.
Denk mal drüber nach, geh danken der organischen Natur — dem Ursprung aller Harmonien. Ohne Zeugnis waltet der Intendant Verstand über meine innere Uhr, der Essenz meiner inneren Ruhe. Getrieben biologische Erzeugnisse zu fressen, vertrau ich blind der unsichtbaren Hand an mein Essen.
Ich öffne meine Lider und es verblasst das Wimmern wie längst verwelkter Flieder. Es offenbart sich mir die Wand auf die ich starre, Weiß noch immer wie die unsichtbare Hand.
Mit drohender Energie entwaffnet Sie Widerwillens meine Rechte mit der Knarre.
Auf meine pochende Brust setzt Sie den Waffenlauf referierend von glorreichen Anfängen, anspruchsvollen Zielen und der Befreiung aller Zwänge.
Erwidernd mit einem Donnern entlädt kochender Frust die Klänge meiner Zweifel.
Mit dem Magazin im Anschlag ist Sie jedem Zweifel erhaben, betätigt den Abzug ohne zu Fragen. Projektile durchlöchern mein Herz, es raucht aus der Wunde, der Kreis geschlossen.
Sisyphus eröffnet bereits die nächste Runde.

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