Welche Worte muss ich nutzen?
Sind es die “richtigen’ Worte die ich nutze?
Wird es gut sein wenn die Zeit kommt und sich über die Worte legt, sie verklingen lässt?
Es schmerzt dies nicht zu wissen. Es irgendwie nur ahnen zu können dennoch überzeugt zu sein..ist das mein Ego?
Ist das die Stimme meines neurotischen Ichs? Oder habe ich wahrhaftig eine Vorahnung?
Ich vermisse Vertrauen in seiner absoluten ‘Reinform’.
Die Vergangenheit ist zeitweise noch so präsent dass ich Rechtfertigungen heranziehen muss um dem Ganzen ‚gerecht‘ zu werden.
Vielleicht habe ich jenes Vertrauen schon aufgebraucht, muss deswegen in Ketten agieren und darf mich nicht uneingeschränkt bewegen, nur davon sprechen weil das ja eh nichts bringt. Ich weiß wer ich bin und was ich brauche, es fällt mir schwer obwohl ich es ausspreche, es fällt mir leicht etwas zu ändern obwohl ich es nie gesprochen habe. Irgendetwas zeigt mir den Weg nichts weist mir den Weg, weil ich dem Nichtverstehen / Missverstehen erliege?
Emotional limitiert ist sprachliche Kreativität – alles präzise auf den Punkt zu bringen – Sprache limitiert emotionale Kreativität bzw den Ausdruck dessen was ich fühle denn sobald ich spreche gibt es den Moment nicht mehr, er ist aufgehoben worden durch Eloquenz, Lyrik, Poesie, Geniestreiche, Ideen und Geistesblitze. Sobald ich übersetzte begehe ich Gefahr den eigentlichen Kern zu verletzen denn es einfach nur präzise auf den Punkt zu bringen limitiert und rationalisiert.

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